Montag, 13. Juli 2015

[Rezension] Pharos (Die Unwandelbaren 1) von Laura Labas

 Pharos
Titel: Pharos (Die Unwandelbaren 1)
Autor: Laura Labas
Seiten: 435
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Jetzt kaufen: Taschenbuch,  E-Book
Gerne: Urban Fantasy- Krimi, Jugendbuch
Sprache: Deutsch
Bewertung:  5 Sterne

 
 
Kurzbeschreibung lt. Amazon

›Also existierten wir gemeinsam in ihrem Körper und begannen ganz langsam und dann immer schneller durch den weißen Wald zu laufen. Mit einem Mal war mein Menschsein von mir abgefallen.‹

Reyna ist eine Pharos, eine Unwandelbare. Sie kann ihre Seele in die Körper von Tieren wandern lassen und in ihnen dem Gefühl von Freiheit näher kommen. Doch sie hat keine Ahnung, was sie ist und ob noch andere ihrer Art existieren. Zumindest solange nicht, bis die Caelum in Walcott Hill auftaucht; eine Gruppe von Pharos, die plötzlich Interesse an ihrer besten Freundin hat. Zu allem Überfluss findet Reyna die sterblichen Überreste ihrer Schuldirektorin und muss sich die Fragen stellen, ob es eine Verbindung zwischen diesem Tod und der Welt der Unwandelbaren gibt und welche Rolle die Caelum darin spielt. Kann sie den Pharos vertrauen oder wird sie von den Gefühlen, die sie für Cadan, den Anführer der Caelum, empfindet, geblendet?

›Nichtsdestotrotz war er gefährlich. Insbesondere für mein Herz.‹
 
Meine Empfehlung
 
Die Hauptprotagonistin Reyna ist eine Unwandelbare, die in der Lage ist mit ihrer Seele ihren Körper zu verlassen und mit dem Körper von Tieren zu verbinden. Seit Jahren weiß sie um ihre Gabe, leider weiß sie nicht woher sie diese hat und erzählt es aus Furcht auch niemandem. Doch im Laufe der Geschichte setzen sich die Puzzleteile zusammen und sie findet heraus, dass sie ein Pharos ist und von wem sie das geerbt hat. Die Gesellschaft der Pharos hat eine Gruppe einer Spezialeinheit losgeschickt, die ihre beste Freundin Felicity finden soll. Während Felicity eine Ausbildung durchläuft, nutzt Reyna die Zeit um heimlich mehr über die Pharos und somit sich selbst heraus zu finden. Als wäre dieser Hintergrund nicht bereits genug mit Spannung aufgeladen, kommen noch unzählige Morde hinzu, die in der kleinen Stadt begangen werden.

Trotz meiner anfänglichen Skepsis, bin ich angenehm überrascht. Mein erster Eindruck war leider der, dass das eine weitere Fantasy-Teenie-Schnulze wird, die sich hinter einem geheimnisvollen Cover verbirgt. Da sieht man eben, das man sich nicht auf den ersten Eindruck verlassen darf. Ich bin echt begeistert von diesem spannenden Plot. Der Einstieg in die Geschichte ist toll, man wird sofort mit ihrer Gabe konfrontiert, sympathisiert mit der Protagonistin und versteht sie und ihre Gefühle. Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll, leicht verständlich und vielseitig.
 
Ich muss sagen ich habe von Anfang an mit Reyna mit gefiebert, genauso wie mit ihren unglaublich sympathischen Freunden. Glen und Felicity könnten nicht unterschiedlicher sein, gerade deshalb mag ich diese Mischung des Gespanns. Reyna muss die zwei Streithähne das ein oder andere Mal trennen und wewi0 manchmal nicht weiter. Dazu kommt natürlich ihre aufkeimende Liebe zu einem der Pharos, Cadan. Im Verlauf der Geschichte kommen noch andere spannende Charakter hinzu, welche ich hoffe in den folgenden Bücher wiederzufinden.

Der einzige wichtige Kritikpunkt den ich bemängeln könnte wäre, dass an vielen Stellen das Buch mehr wie ein Krimi gewirkt hat. Es hat der Spannung durchaus nicht geschadet, doch  wäre ich gern noch mehr in die Welt der Pharos eingetaucht. Aber vielleicht wird sich darauf einfach mehr in den folgen Teilen konzentriert.


Fazit - Bewertung: 5 Sterne
 
Pharos ist ein gut ausgearbeiteter, spannender Auftakt einer Reihe, bei der ich es kaum erwarten kann, eben diese weiterzulesen. Die Spannung bleibt bis zum Ende aufrecht und gibt einen unerwartenden Schluss preis. Als ich fertig gelesen habe, musste ich nicht lange überlegen und habe mir direkt den nächsten Teil bestellt. Meine Neugierde ist geweckt. =)

Vielen lieben Dank Laura, dass ich dein Buch lesen durfte! =)


Autorin Laura Labas

Seit jeher hat mich das Schreiben von Geschichten eher unterbewusst begleitet. Ich hatte so viele Ideen in meinem Kopf, dass ich an fast nichts anderes mehr denken konnte. Es ging sogar so weit, dass ich einfach nicht verstehen konnte, dass andere Menschen ohne schreiben leben können. Was hat man denn sonst im Leben?, habe ich mich gefragt und nicht verstanden. Heute weiß ich natürlich, dass es noch viele andere Dinge gibt, die den Menschen das schenkt, was mir das Schreiben bringt und dennoch ist da immer noch diese Frage ...
 

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