Dienstag, 28. Juli 2015

[Rezension] MARKED (Eternal Guardians Book 1) von Elisabeth Naughton


Marked: Eternal Guardians, Book 1 (Unabridged)
Titel: MARKED (Eternal Guardians Book 1)
Deutscher Titel: Schwur der Ewigkeit
Autor: Elisabeth NaughtonSeiten: 321
Verlag:  Elisabeth Naughton (12. Dezember 2011)

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Gerne: Urban Fantasy, Götter, Helden
Sprache: Englisch
Bewertung:   5 Sterne


 
Kurzbeschreibung lt. Amazon

THERON – Dark haired, duty bound and deceptively deadly. He’s the leader of the Argonauts, an elite group of guardians that defends the immortal realm from threats of the Underworld.

From the moment he walked into the club, Casey knew this guy was different. Men like that just didn’t exist in real life—silky shoulder-length hair, chest impossibly broad, and a predatory manner that just screamed dark and dangerous. He was looking for something. Her.

She was the one. She had the mark. Casey had to die so his kind could live, and it was Theron’s duty to bring her in. But even as a 200-year-old descendent of Hercules, he wasn’t strong enough to resist the pull in her fathomless eyes, to tear himself away from the heat of her body.

As war with the Underworld nears, someone will have to make the ultimate sacrifice.


Eternal Guardians Series Order:
Marked - Entwined - Tempted - Enraptured -Enslaved



Meine Empfehlung 
Der Serienauftakt von Elisabeth Naughton rund um das Volk der Argoleaner und ihre Wächter, die Argonauten, ist flüssig, gut lesbar und stellte eine nette Abwechslung zu den sonst üblichen Fantasy-Themenkreisen dar. Es handelt sich um eine Geschichte, die Elemente der griechischen Mythologie aufgreift und in der es um Götter, Halbgötter, Dämonen und langlebige, sterbliche Mischlinge (die Argoleaner) geht, die ein eigenes Reich außerhalb der menschlichen Welt, in einer anderen Dimension bevölkern, jedoch durch Portale die Menschen-Welt betreten und auch mit den Menschen Nachwuchs zeugen können (ja, den Teil kennen wir schon aus vielen anderen Heldensagen).

Es ist eine nette, flüssige durchaus phantasievolle Geschichte, die den Leser in das Reich der Argoleaner entführt, wobei man ständig auf bekannte Namen aus der griechischen Mythologie trifft und diese auf eine ganz eigene Weise interpretiert wird. Es wird beim Lesen nicht langweilig, die Handlung beteiligt den Leser gut an der Entwicklung der Ereignisse und die auftretenden Charaktere und Handlungsträger wirken überzeugend und glaubwürdig.

Die beiden Hauptcharaktere (der Argonaut Theron und das Halbblut Casey) sind sympathisch und müssen sich in einem widrigen, ihrer Beziehung nicht förderlichen Umfeld behaupten, welches ihrer vom Schicksal bestimmten Seelenverwandtschaft viele Hindernisse in den Weg stellt. Beide kämpfen auf ihre Art um die Bewältigung der Situation, in die sie unfreiwillig geraten sind. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, reiben sich im Laufe der Handlung aneinander und finden - teilweise mit einiger Nachhilfe und teilweise gegen ihre Überzeugung - zueinander.

Natürlich gibt es den attraktiven, starken männlichen Part und er muss auch mal seine Gegenspielerin retten, aber das beruht auf Gegenseitigkeit und sie erscheinen irgendwie gleichberechtigt. Man sollte es bei einer typischen Heldengeschichte doch auch nicht anders erwarten, oder?


Ich habe dazu das Hörbuch gehört und muss sagen, dass mir die Stimme der Vorleserin und ihre Bemühungen, alle Charaktere darzustellen, sehr gut gefallen haben =)

 
Fazit - Bewertung: 5 Sterne
 
Obwohl der Einstieg ein klein wenig holprig war, und man ab und an ein wenig vorhersehen konnte, so war die Handlung relativ spannend und unterhaltsam. Man kann mit ansehen, wie die Charaktere sich entwickeln und über sich hinaus wachsen. Ich freue mich wirklich schon auf die Fortsetzungen, auch wegen der Haupthandlung, die darin mit Sicherheit fortgeführt wird, da sie nicht abgeschlossen wurde.

Ein guter Plot verdient bei der Umsetzung 5 Sterne.
 
 
Autor - http://www.elisabethnaughton.com/

Elisabeth Naughton hat schon als Kind gerne gelesen, hatte aber zunächst nie den speziellen Wunsch Schriftstellerin zu werden. Eher zufällig kam sie dazu Bücher zu schreiben.