Mittwoch, 3. Juni 2015

[AUTOREN-INTERVIEW] Mara Winter


Mara Winter hat Germanistik studiert und als Redakteurin gearbeitet, liebt Fotos und Zitronenkuchen. Sie lebt mit Mann und zwei Kindern in Nürnberg und liest in jeder freien Minute. Summa cum Liebe ist ihr erster Roman.
 
 
Ich habe die Autorin auf lovelybooks entdeckt und Sie um ein Interview gebeten. Ihr Debütroman "Summa cum Liebe" ist diese Woche erschienen und befindet sich jetzt auch auf meiner SuB-Liste. Mir gefällt das Cover einfach super und ich bin schon ganz gespannt!

Derzeit läuft noch die Leserunde auf lovelybooks, wer will kann da mal reinlesen und sich einen ersten Eindruck verschaffen. Die Autorin macht bei der Leserunde mit und wird bestimmt die ein oder andere Frage beatworten können.

Weitere Informationen findet ihr hier: Facebook oder Homepage!
 

 
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 Meine Fragen und die Antworten von der Autorin Mara Winter!

  
Ich kenne dich unter dem Namen Mara Winter. Aber gibt es auch Bücher oder kleinere Geschichten die du unter einem Synonym geschrieben hast?

Die gibt es tatsächlich, aber das ist teilweise schon zehn Jahre her und es sind auch ganz andere Genres.

Welche Medien durchforstest du vor dem Schreiben eines Buches?

Um schnell etwas nachzuschauen, nutze ich natürlich das Internet. Wenn ich etwas recherchieren muss, gehe ich aber auch sehr gerne in eine Bibliothek und hole mir verschiedene Fachbücher zu einem Thema. Das ist dann einfach fundierter.

Woher bekommst du die Ideen für deine Geschichten?

Die sind einfach da. Permanent.

Wie sieht es bei der Covergestaltung aus? Darfst du dies mitentscheiden oder bekommst du es später als fertigen Entwurf?

Mein Verlag hat das Cover zu Summa cum Liebe entworfen, aber zum Glück hat es mir sehr gut gefallen. Es transportiert genau das Gefühl der Geschichte.

Welcher Charakter deines neuen Buches wärst du gern?

Oje. Eigentlich keiner. Am ehesten vielleicht noch Julia, weil sie meistens grundlos gute Laune hat. Das ist bei mir leider eher selten der Fall.

Wie wichtig sind dir Rezensionen? Liest du sie? Wie gehst du mit Kritik um?

Ich freue mich sehr über Rezensionen und auch andere Rückmeldungen zu meinem Buch. Okay, über einen totalen Verriss dann nicht so wahnsinnig, aber für jede Rückmeldung, die sachlich formuliert ist, bin ich dankbar. Ohne Kritik kommt man ja nicht weiter. Und positive Rezensionen zeigen natürlich, dass die ganze Arbeit nicht umsonst war.

Die nächste Frage klingt mit Sicherheit sehr banal, doch ist sie auch eine der interessantesten: Warum genau schreibst du?

Um das Leben zu ertragen.

Gibt es eine Textpassage, einen Protagonisten oder eine Idee, auf die du besonders stolz bist?

Sagen wir es mal so: Ich bin stolz darauf, dass ich Summa cum Liebe zu Ende geschrieben habe. Es war durchaus nicht mein erster Romanversuch. Aber alle anderen Romananfänge haben mir irgendwann nicht mehr gefallen. Die Geschichte von Summa cum Liebe gefällt mir auch jetzt immer noch, obwohl ich bereits im Jahr 2010 mit der ersten Fassung des Buchs begonnen hatte. Mal etwas geschrieben zu haben, was nach mehreren Jahren vor den eigenen Augen noch besteht, ist schon super.

Gibt es schon Pläne zu einem nächsten Buch auf das wir uns freuen dürfen? Kannst du schon etwas darüber verraten?

Mein nächster Roman ist zu zwei Dritteln fertig. Den Titel verrate ich jetzt noch nicht, aber es geht um eine junge Frau, die nach dem Studium absolut nicht weiß, was sie mit sich anfangen soll, dann ihren Freund vergrault und versucht, sich selbst zu optimieren, was nicht ganz so gelingt. Meine Geschichten sind wohl eher Romane des Scheiterns als Erfolgsgeschichten.

Welches Genre liest du am liebsten? Wo liest du am liebsten?

Je nach Stimmung mag ich unterschiedliche Genres.

Ich lese manchmal gerne lustige, originelle Frauenromane, aber auch Krimis und eher psychologisch erzählte Thriller. Gerne auch bestimmte Klassiker (nicht alle) oder belletristisch erzählte Erfahrungsberichte wie von Sonia Rossi, Lilly Lindner oder Funny van Money.

Ich lese am liebsten im Bett.

Welche Ratschläge gibst du jungen Autoren mit auf den Weg? Einem totalen Anfänger.

Lesen, lesen, lesen. Schreiben, schreiben, schreiben. Überarbeiten. Kritik annehmen.   

Hast du vielleicht noch etwas über dich zu berichten, das noch kein Leser weiß?

Ich kann rückwärts sprechen. Ist allerdings eine eher unnütze Gabe.
 
 
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Liebe Mara, ich danke dir wahnsinnig dafür, dass du dir die Zeit genommen und meine Fragen beantwortet hast. =)
 
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Verliebt in einen Dozenten, wie peinlich ist das denn? Vor allem, weil Annika sich dem spröden, gutaussehenden Dr. Kühler eigentlich nur aus Berechnung nähern wollte.
 
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